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Pressespiegel

13.07.2017--Inklusion in Nippes - Kinder mit Behinderung werden nicht zum Sportfest gefahren!

Koeln: Inklusion in Nippes - Kinder mit Behinderung werden nicht zum Sportfest gefahren | Koelner Stadt-Anzeiger

05.07.2017--Umzug der Gesamtschule Nippes/ Viele Ideen für den Leerstand in der Paul-Humburg-Straße

Koeln-Longerich: Umzug der Gesamtschule Nippes: Viele Ideen für den Leerstand in der Paul-Humburg-Straße | Koelner Stadt-Anzeiger

14.03.2017--Gesamtschulbau ohne Verkehrsplanung?

Gesamtschulbau ohne Verkehrsplanung?: Kritik an der Verkehrsführung in Longerich | rheinische-anzeigenblaetter.de
Gesamtschulbau ohne Verkehrsplanung?: Kritik an der Verkehrsführung in Longerich | rheinische-anzeigenblaetter.de_2

07.02.2014--Jetzt zieht das Ding nach oben/ Grundstein für Gesamtschule Nippes gelegt

01.02.2017--Neubau der Gesamtschule Bewohner fürchten Verkehrschaos an der Ossietzkystraße

Neubau der Gesamtschule- Bewohner fürchten Verkehrschaos an der Ossietzkystraße | Kölner Stadt-Anzeiger_Seite_1
Neubau der Gesamtschule- Bewohner fürchten Verkehrschaos an der Ossietzkystraße | Kölner Stadt-Anzeiger_Seite_2


Quelle: http://www.ksta.de/25638436 ©2017

22.08.2016--Oberstufe bezieht im neuen Schuljahr ein Extra-Quartier

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13.07.2016--Schüleraustausch durch Kooperation

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19.05.2016--einen Schritt weiter

Einen Schritt weiter - Nippes - Koelner Wochenspiegel

28.04.2016--Zwischenlösung für die Gesamtschule Nippes

Zwischenloesung für die Gesamtschule Nippes - Stadt Köln

15.04.2016--Richter beenden die Hängepartie für Schul-Neubau

Gesamtschule Nippes Richter beenden die Hängepartie für Schul-Neubau

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Schon seit fast einem Jahr wartet die Gesamtschule Nippes auf den Baustart.

Ein Bieter, der beim Ausschreibungs-Verfahren für den Neubau nicht berücksichtigt wurde, hatte gegen den Vergabe-Entscheid der Stadt geklagt.


Longerich/Nippes -
Eine zentnerschwere Last dürfte jetzt den Hunderten derzeitigen und zukünftigen Schülern der Gesamtschule Nippes, sowie deren Eltern und dem Lehrer-Kollegium von den Schultern gefallen sein – und ebenso den mit dem Großprojekt befassten Mitarbeitern der Gebäudewirtschaft.
Schon seit fast einem Jahr wartet die 2010 in Riehl gegründete und seit Anfang 2013 an der Paul-Humburg-Straße in Longerich residierende Gesamtschule auf den Baustart für ihren Neubau an der Ossietzkystraße. Die Baustelle hatte fast ein Jahr brach gelegen, weil ein Bieter, der beim Ausschreibungs-Verfahren für den Neubau nicht berücksichtigt wurde, gegen den Vergabe-Entscheid der Stadt juristisch vorgegangen war. Solange der Rechtsstreit lief, durfte auf dem ehemaligen Förderschul-Grundstück an der Ossietzkystraße kein Stein bewegt werden – was den Zeitplan für die Schule gehörig durcheinander brachte.


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Nun aber ist der Weg für den Neubau endgültig frei. Denn das NRW-weit für Vergabefälle zuständige Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Beschwerde der Firma in letzter Instanz zurückgewiesen, was die Gerichts-Pressesprecherin bestätigte (Aktenzeichen: VII-Verg 48/15; der Beschluss liegt noch nicht in schriftlicher Form vor). Zuvor hatte sich die für derartige Rechtsstreitigkeiten zuständige Vergabekammer Rheinland der Bezirksregierung Köln mit dem Nachprüfungsantrag der Firma befasst – und war ebenfalls zur gleichen Wertung gekommen wie die Stadtverwaltung.

Bau geht schon im April weiter
„Laut unserem Zeitplan sollen die Arbeiten voraussichtlich am 28. April wieder aufgenommen werden“, bestätigte Sabine Volmer, Sprecherin der städtischen Gebäudewirtschaft. „Wir hatten durch den Rechtsstreit lange genug Zeit, die Arbeiten vorzubereiten; der Auftrag ist bereits vom Bauunternehmen unterschrieben.“ Und es zeichnet sich noch eine weitere positive Nachricht für die Schule ab: Die zunächst ab kommendem Schuljahr als Zwischenlösung geplanten Klassen-Container auf dem Longericher Marktplatz werden aller Voraussicht nach nicht gebraucht; stattdessen soll die Schule nach den Sommerferien direkt einen Systembau-Container im angrenzenden Park bekommen. Sie böten der Schule Platz für zwei zusätzliche Jahrgänge, also bis Sommer 2018.
Jene Lösung wird von Schülern und Lehrern der Gesamtschule ohnehin gegenüber Marktplatz-Containern favorisiert – was sie als Besucher in der Aktuellen Stunde der Bezirksvertretung Nippes zur Raumplanung der Schule im vergangenen November eindeutig artikulierten. „Wir wollen in der 16. Kalenderwoche“ – also im Laufe der jetzigen Woche – „mit der Aufstellung beginnen“, so Volmer. „Wir sind froh, dass der Rechtsstreit endgültig beigelegt ist; aber dass es so lange dauert, ein Gerichtsverfahren zum Abschluss zu bringen, ist traurig“, bilanziert sie.
Dreh- und Angelpunkt des Verfahrens war, dass die streitführende Baufirma bei der Ausschreibung zwar das kostengünstigste Angebot vorgelegt hatte, aber aus vergaberechtlichen Gründen von der Stadt ausgeschlossen worden war. Mehrere Beteiligte aus Politik und Verwaltung hatten der Klage nur geringe Erfolgsaussichten bescheinigt. Das änderte jedoch nichts an der aufschiebenden Wirkung des Klageverfahrens, das den Baustopp zur Folge hatte.
Der Schulpflegschafts-Vorsitzende Werner Wollek ist über die Entscheidung erfreut. „Für uns als Eltern ist es eine große Erleichterung, weil es uns Hoffnung macht, in absehbarer Zeit aus den Provisorien ausziehen zu können.“ Die Aussicht auf einen Neubau mache die Schule wieder attraktiver für kommende Jahrgänge. Ebenso freue man sich, dass die Ausweich-Container für die Oberstufen-Klassen ab Sommer direkt im Park entstehen, statt wie zuvor geplant zunächst auf dem Marktplatz. „Am Markt hätten die Schüler nach einem Jahr nochmals umziehen müssen. Für das hohe Planungstempo ist der Verwaltung ein großes Lob auszusprechen.“



Quelle:
KSTA

10.11.2015--Freude über das Ende der Raumnot

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06.11.2015--Aktuelle Stunde/Bezirksvertretung Nippes

AKTUELLE-STUNDE-IN-DER-VERSAMMLUNG-DER-BEZIRKSVERTRETUNG-NIPPES

09.10.2015--Verzögerungen beim Bau - Weidenpesch - Lokale Informationen


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28.09.2015--Kölner Schüler lernen die gesamte Schulzeit lang in Provisorien

Koelner Stadt-Anzeiger - Koelner Schueler lernen die gesamte Schulzeit lang in Provisorien

03.09.2015--Streitigkeiten bei der Auftragsvergabe verzögern Schul-Neubau

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Kölner Stadt-Anzeiger - Streitigkeiten bei der Auftragsvergabe verzögern Schul-Neubau_Seite_2

18.06.2015--Der FC Bayern von Niehl

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29.05.2015--17. Streetball-Turnier

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28.05.2015--WDR Lokalzeit "Inklusion mit Hürden"

08.04.2015--Enger Stundenplan für die Gesamtschule

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09.03.2015--Longerich mit viel Sang und Klang

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09.04.2014--Neue Gesamtschule auf das Helios-Gelände?

Neue Gesamtschule auf das Helios-Gelände? - Kölner Wochenspiegel

04.08.2014--Stillstand auf dem Schulgelände

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16.03.2014--Zwei Gesamtschulen in einem Stadtteil

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09.02.2014--Sackgasse darf weiter genutzt werden

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23.05.2014--"Roter Faden" für Schulsozialarbeit

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09.10.2013--Misstrauen der Eltern

Misstrauen der Eltern - Nippes - Koelner Wochenspiegel

07.10.2013--Der lange Weg zur neuen Schule

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07.10.2013--Hoffnung auf mehr Transparenz

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20.09.2013--Demonstation für Inklusion

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20.09.2013--"Inklusion aber Richtig!" 3000 fordern…………


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Rund 3.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten sich auf dem Roncalliplatz versammelt.
Bildung

Roncalliplatz: „Inklusion - aber richtig!" - 3.000 fordern qualitative Standards für Inklusion an Schulen

Köln | Rund 3.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten sich heute Mittag unter dem Motto „ Inklusion ist wichtig – aber richtig!“ auf dem Kölner Roncalliplatz neben dem Dom versammelt, um ihren Unmut gegenüber einer geplanten Änderung des Schulgesetzes die Inklusion an Schulen betreffend auszudrücken. Veranstalter war die Elternschaft der größten inklusiven Gesamtschule in NRW in Köln-Holweide zusammen mit Eltern zahlreicher weiterer Schulen im Regierungsbezirk Köln.

Die Eltern an der Gesamtschule Köln-Holweide setzten eine vorangegangene Aktion fort und hatten zur Teilnahme an einem Informationstag unter dem Tagesmotto „Dringender Notfall – Rettungseinsatz für die Inklusion“ aufgerufen. In einem Zug vom Ebertplatz über Hansaring, Eigelstein, Marzellenstraße, Unter Fettehennen waren sie mit Transparenten und teilweise verkleidet als Mediziner – um auf den „Patienten“ Inklusion aufmerksam zu machen - zu einer Abschlusskundgebung auf dem Roncalliplatz gegangen.

Unverändert unterstütze man die Fortentwicklung der Inklusion auf dem Weg der Ausweitung des Gemeinsamen Unterrichts (GU) an immer mehr Regelschulen im Land, so die Initiatoren. Unverändert müsse man aber auch feststellen, dass das 9. Schulrechtsänderungsgesetz (SchRÄG) entgegen der Ankündigung dafür keine Voraussetzung schaffe. So drohten den bestehenden und erfolgreich arbeitenden GU-Schulen drastische Verschlechterungen der Bedingungen, die dann auch für die neuen GU-Schulen gleich den Übergang in eine „SchRÄG-Lage“ bedeuteten, so die Initiatoren weiter.

Die Elternschaft der Gesamtschule Köln-Holweide fordert von der Politik die Entwicklung und Festlegung von qualitativen Standards für die Inklusion und anstelle einer rein haushaltstechnisch geprägten Stellenplanung.

Hier die wichtigsten Forderungen im Original-Wortlaut:
- Beibehaltung der Bedingungen, die heute und seit Jahren die Inklusion an bestehenden GU-Schulen sichert und neuen GU-Schulen als Grundlage für die Entwicklung der Inklusion bedeutet
- Sicherstellung von ausreichend qualifizierten Lehrkräften und ein realistisches Zeitfenster für die programmatische Planung und Umsetzung der Konzepte an den neuen GU-Schulen
- Keine Vergrößerung der Klassen und kein Abbau von Stellen für sonderpädagogische Lehrkräften in den GU-Schulen
- Beibehaltung einer Doppelbesetzungsquote von mindestens 50%
- Keine Diskussion und Entscheidung zu einem Gesetz, das den Anspruch von Kindern mit und ohne Förderbedarf ignoriert.
Hintergrund:
Das 9. Schulrechtsänderungsgesetz (SchRÄG) zur Inklusion soll im Landtag NRW am 25./26.9.2013 verabschiedet werden. Dieses wirft laut der Elternschaft der Gesamtschule Holweide zahlreiche Probleme auf und zieht eine Verschlechterung der bestehenden Situation nach sich.

Quelle:
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20.09.2013--WDR Lokalzeit "Bericht über die Demonstration"

30.07.2013--Schulumzug ohne Verkehrschaos

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Koelner Stadt-Anzeiger - Schulumzug ohne Verkehrschaos_Seite_2

19.06.2013--Fortsetzung der Schulsozialarbeit an Schulen

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13.06.2013--Streit um neue Gesamtschule Nippes



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13.06.2013--Schicker Schulneubau lässt auf sich warten

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23.02.2013--Ganz Longerich tanzte Samba

15.01.2013--Nächster Halt: Neue Gesamtschule

Stadtanzeiger

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger 15.01.2013

15.01.2013--Die fliegende Schule ist gelandet

Rundschau

Quelle: Kölnische Rundschau 15.01.2013

31.10.2012--Licht und Luft für neue Gesamtschule

ARCHITEKTEN-WETTBEWERB

Licht und Luft für neue Gesamtschule

ERSTELLT 31.10.2012


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Eine Animation des Berliner Siegerentwurfs: Mit viel Glas und hellem Holz ist das Gebäude in den Park integriert.  Foto: Schöneck
25 Entwürfe für den Neubau der Gesamtschule Ossietzkystraße musste die Jury des städtischen Realisierungswettbewerbs beurteilen. Jetzt wurden die Sieger-Modelle gekürt. Der Siegerentwurf verspricht helle Flure und große Fensterfronten. Von Bernd Schöneck


Der geplante Neubau an der Ossietzkystraße in Longerich, der ab Ende 2015 eine Gesamtschule beherbergen soll, gewinnt an Kontur: Die Jury des städtischen Realisierungswettbewerbs hat ihr Urteil gesprochen. Nun eröffneten Schuldezernentin Agnes Klein, Stadtplanungsamts-Leiterin Anne Luise Müller sowie der Gebäudewirtschafts-Chef Engelbert Rummel die Ausstellung aller eingereichten Modelle im Deutzer Stadthaus. „Eine besondere Bedingung des Wettbewerbs war, dass sich das Gebäude-Ensemble in die grüne Parkumgebung einpasst“, unterstrich Anne Luise Müller.


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Luftig-leicht präsentieren sich im Modell aus Berlin die Schulflure.
Foto: Schöneck
25 Teams aus Architekten, Energie- und Gebäudetechnikern, Verkehrs- sowie Freiraumplanern waren mit ihren Modellen im Rennen. Sieger ist der Entwurf des „Atelier Ackermann“ aus Berlin. Dessen Schulhaus besteht aus zwei versetzten, miteinander verbundenen Rechtecken, die jeweils einen großen Lichthof in ihrer Mitte haben. Ein Gebäude überlappt die eingeschossige Dreifach-Turnhalle. Es gibt zwei nach Sekundarstufe I und II getrennte Pausenhöfe, die in den Park übergehen. Pädagogisches Zentrum und Mensa liegen direkt nebeneinander und sind zu einem großen Saal verbindbar. Leitgedanke der Raumplanung sind die „Jahrgangsinseln“: Alle Klassen eines Schuljahres liegen nahe beieinander, die Fachräume für Naturwissenschaften, Informatik und Musik sind im Obergeschoss.
Einstimmig zum Sieger gekürt


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Ergebnisse aus dem Architekturwettbewerb für den Gesamtschul-Neubau in Longerich, im Stadthaus Deutz.
Foto: Schöneck
Die Jury, die das Konzept einstimmig zum Sieger kürte, war sehr angetan: Der Entwurf schaffe „eine durchlässige, lichte Lernlandschaft, die in sensibler Weise auf den Park reagiert und ihm an seiner engsten Stelle sogar mehr Raum gibt“, heißt es. Doch auch der zweite Sieger, ein Entwurf des Kölner Büros „V-Architekten“ um Markus Kilian, kann sich sehen lassen. In vielen Ansätzen ähnelt er dem Berliner Vorschlag – auch hier gibt es Jahrgangsinseln und zwei viergeschossige Gebäude, die diesmal baulich getrennt, jedoch in den Obergeschossen durch einen Korridor verbunden sind. Ein Unterschied ist, dass die Turnhalle separat liegt, an den HGK-Gleisen. Sie soll so als Schallschutz für die Schulgebäude dienen. „Wir wollten einen Raum schaffen, in dem man gerne lernt – immerhin sind die Gesamtschüler bis in den Nachmittag dort“, merkte Kilian an. Beide Siegerentwürfe sind Grundlage für die Planung der Verwaltung – in der sich zeigen muss, wie sie sich in die Praxis umsetzen lassen.


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Auch der zweitplatzierte Kölner Entwurf folgt ähnlichen Leitlinien.
Foto: Schöneck
Auch der stellvertretende Leiter der Gesamtschule, Martin Nolte, zeigte sich über das Ergebnis des Wettbewerbs erfreut. Seine Schule, die derzeit noch in Riehl beheimatet ist, bezieht in den Weihnachtsferien ein Zwischenquartier an der Paul-Humburg-Straße, in dem sie auf die Fertigstellung des Neubaus an der Ossietzkystraße warten wird. Der darf bis zu 36 Millionen Euro kosten. „Ich war von den Entwürfen, die ich gesehen habe, begeistert“, bilanzierte Nolte. Das Jahrgangsinsel-Konzept sei umgesetzt, auch die Barrierefreiheit verwirklicht. „Außerdem wollen wir in Longerich keine abgeschlossene Einheit sein, sondern uns offen präsentieren. Dies gelingt ebenfalls.“ Er favorisiere dabei den ersten Sieger, doch auch der zweite Platz sei ansprechend.
Die Ausstellung aller 25 eingereichten Entwürfe mit Modellen und Skizzen ist bis Freitag, 16. November, in der Magistrale des Stadthauses, Willy-Brandt-Platz 2, zu sehen.

Insgesamt 25 Entwürfe

Beim Architekturwettbewerb sind insgesamt 25 Entwürfe eingegangen.
Dieser hatte zwei Stufen: Zunächst siebte die Jury in zwei „Rundgängen“ 18 von ihnen aus. Vor Beginn der zweiten Phase konnten die sieben verbliebenen Teams ihre Entwürfe noch einmal überarbeiten.
Neben den zwei Siegern aus Berlin und Köln, die 49 000 und 33 000 Euro Prämie erhalten, erkannten die Preisrichter schließlich den übrigen fünf Entwürfen „Anerkennungen“ zu: Sie werden zwar nicht mehr verfolgt, die Urheber erhalten aber für ihre gute Arbeit je 13 600 Euro Preisgeld. (bes)

Quelle:
Kölner Stadt Anzeiger

30.10.2012--Wettbewerb für neue Gesamtschule ist entschieden

Wettbewerb für neue Gesamtschule im Stadtbezirk Nippes ist entschieden
Stadt präsentiert die Ergebnisse in einer öffentlichen Ausstellung im Stadthaus Deutz

Für die Gesamtschule Köln-Nippes baut die Stadt Köln an der Ossietzkystraße in Köln-Longerich ein neues Schulgebäude. Ein Realisierungswettbewerb für den Schulneubau hat stattgefunden, die Preisträger wurden von einer Jury ermittelt. Pläne von sieben der insgesamt 25 eingereichten Entwürfe werden in einer Ausstellung im Stadthaus Köln-Deutz präsentiert. Die Ausstellung kann in der Magistrale des Stadthauses, Willy-Brandt-Platz 2, Köln-Deutz, vom 30. Oktober bis zum 14. November 2012, zu den normalen Öffnungszeiten besucht werden.
Die zum Schuljahr 2010/2011 gegründete Gesamtschule Köln-Nippes ist in der Brehmstraße im Stadtteil Riehl untergebracht. Das Grundstück in der Ossietzkystraße wird derzeit noch von einer Förderschule genutzt. Nach deren Auszug wird das Gebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Der Einzug der Gesamtschule Nippes ist für Ende 2015 geplant.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jürgen Müllenberg

12.10.2012--Mach Sport vor Ort

"Mach Sport vor Ort"
Schüler nutzten Aktionstag zum Ausprobieren neuer Sportarten
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Foto: Stahl
Mit Maske und Weste versuchten sich diese Mädchen im Fechten.


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Foto: Stahl
Auch das Rugby-Angebot wurde von den Schülern gut angenommen.


Nippes (as). "En Garde! Grüßen, Maske aufziehen und auf die Fußstellung achten!" Es klingt so einfach, doch ist für die beiden Schülerinnen der Gesamtschule Nippes die Sportart Fechten noch völliges Neuland. 

Sie sind zwei von circa 340 Kölner Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen des Sportaktionstages neue Sportarten ausprobierten. "Mach Sport vor Ort - Sportvereine lassen Schüler schnuppern" war das Motto, unter dem sich zehn Vereine in der Dreifachsporthalle im Nippeser Tälchen und auf den umliegenden Wiesen präsentierten.

Zu den Angebotenen zählten Sportklettern, Trampolin springen, Basketball, Fechten, Tanzen und Korfball sowie Rugby, Ultimate Friesbee, Skaten und Tamburello. Veranstaltet wurde der vierte Sportaktionstag vom Sportamt der Stadt Köln in Kooperation mit dem Stadtbezirks-Sportverband 5.

"Angesprochen sind alle Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen", erklärte Sandra Krieger vom Sportamt der Stadt Köln.
"Mit dem Wechsel auf eine weiterführende Schule findet häufig auch ein Wechsel der sportlichen Interessen statt." So wie bei der zehnjährigen Lena. In ihrer Freizeit geht sie schwimmen und turnen.
An diesem Vormittag machten sie und ihre Mitschüler des Erich Kästner Gymnasiums einen Schnupperkurs im Rugby. Rouven Hallwaß vom ASV erklärte die Regeln und einige Grundkenntnisse des Sports. "Beim Rugby ist das 'Passen' und 'sich anbieten' ganz anders als zum Beispiel beim Fußball. Das umzusetzen dauert etwas." Schirmherr des Sportaktionstages ist Bezirksbürgermeister Bernd Schössler.
Finanziert wird die Veranstaltung aus städtischen Mitteln. Neben der Sportstätte Nippeser Tälchen gab es für diese Aktion noch drei weitere: die Bezirkssportanlage Merheimer Straße, die Sportanlage am Kuhweg sowie die Sport- und Erholungsanlage Fühlinger See.

Insgesamt beteiligten sich 14 Sportvereine mit rund 22 Sportarten an diesem "Schnuppertag des Sports". Prominenter Pate der Aktion war der ehemalige Boxprofi Thorsten May. Er unterstützte die Veranstaltung mit einem Boxsportangebot am Fühlinger See.

Quelle:
Kölner Wochenspiegel 12.10.2012

20.09.2012--Schüler stellen Altstadt-Führer vor

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19.09.2012--Umzug in den Weihnachtsferien

Umzug in den Weihnachtsferien
Erstellt 19.09.2012
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Große Pause auf dem Hof der Gesamtschule Nippes in Riehl. In den Winterferien ziehen die Schüler um nach Longerich. 
Foto: Schöneck


Die Gesamtschule Nippes kann laut Verwaltung in den Weihnachtsferien umziehen – trotz aller Verzögerungen. Ursprünglich war der Umzug schon für den Sommer geplant, denn im aktuellen Gebäude herrscht akute Raumnot.  Von Bernd Schöneck


Riehl/Longerich. 
Rund dreieinhalb Monate vor dem geplanten Umzug der Gesamtschule Nippes nach Longerich ist die Skepsis bei den Nippeser Bezirksvertretern groß. „Ist der Zeitplan für den Umzug an die Paul-Humburg-Straße und den späteren Wechsel in einen Neubau an der Ossietzkystraße realistisch – und sind die Einschränkungen für Schüler und Lehrer hinnehmbar?“, fragen sie sich. Denn der Umzug hätte ursprünglich im Sommer stattfinden sollen, wurde aber wegen Verzögerungen beim Vergabeverfahren für den Kauf der Fertigbau-Container für Klassen-, Fachräume und Lehrerzimmer auf dem Grundstück Paul-Humburg-Straße auf den Winter verlegt. Während hier auf dem Gelände die Arbeiten auf Hochtouren laufen, kämpft die Schule, die seit dem Sommer wieder um einen knapp 120 Schüler starken Jahrgang gewachsen ist, in ihrem derzeitigen Gebäude mit der Raumnot. „Es muss quasi schon im Flur unterrichtet werden“, monierte SPD-Fraktionschef Horst Baumann. Darüber hinaus klagt die Bezirksvertretung über mangelnde Informationen aus dem Rathaus. „Es ist unmöglich, dass wir als Politiker nicht von der Verwaltung informiert werden, sondern alles aus Elternkreisen erfahren“, schimpfte er. „Wer hat in dieser Stadt eigentlich das Sagen – die Verwaltung oder die Politik?“ Auch sein Grünen-Kollege Herbert Clasen beklagte: „Die Verwaltung kommt nie von sich aus auf uns zu.“

Eltern-Informationsveranstaltung

Um ihre offenen Fragen zu klären und ihren Ärger über die ihrer Meinung nach mangelnde Kommunikation kundzutun, hatte das Stadtteilparlament mit den Stimmen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen eine Aktuelle Stunde zum Gesamtschul-Umzug beantragt. Nun versuchten Josef-Hubert Konrads vom Amt für Schulentwicklung sowie Astrid Schüßler und Gottfried Richter von der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, im Gespräch mit den Bezirksvertretern die Wogen zu glätten. Schon am 3. Juli, kurz vor den Sommerferien, hatte es auf Einladung der Schulpflegschaft an der Gesamtschule eine Eltern-Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion gegeben, an der auch Richter teilgenommen hatte.

In den kommenden Winterferien soll die Gesamtschule Nippes von ihrem jetzigen Standort an der Brehmstraße 2 in Riehl in die ehemalige Hauptschule an der Paul-Humburg Straße 13 in Longerich ziehen. Doch wie hat man sich dies vorzustellen – wie umfangreich ist das Vorhaben? „Wir werden mit unserer kompletten Einrichtung hinüber wechseln – das heißt, sämtliches Mobiliar, die ganze Ausstattung der Klassenräume, die komplette Verwaltung und alle Lehrmittel“, erläuterte der stellvertretende Leiter der Gesamtschule, Martin Nolte, im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Das Schulamt hat zugesagt, dass das in dieser Zeit zu machen ist – und wir gehen davon aus, Anfang des Jahres pünktlich in der Paul-Humburg-Straße zu sein.“ Derzeit seien die Verhältnisse an der Schule in der Tat beengt. „Alle Räume sind komplett ausgelastet – aber wir müssen ja nur noch drei Monate ausharren“, so Nolte. Der Umzug der Gesamtschule in den Ferien sei durchaus machbar, beteuerte auch Konrads gegenüber den Bezirksvertretern. „Der Zeitpunkt ist mit Schulleitung und Eltern so abgesprochen.“

Architektenwettbewerb für den Neubau
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Die Gesamtschule Nippes kann laut Verwaltung in den Weihnachtsferien umziehen – trotz aller Verzögerungen. Foto: ksta

Kurz nach dem Umzug soll der Abbruch und Neubau des Schulgebäudes an der Ossietzkystraße beginnen, wo momentan eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache angesiedelt ist. Diese kommt ins Gebäude an der Brehmstraße, das durch den Wegzug der Gesamtschule frei wird. „Ende Oktober wird der Architektenwettbewerb für den Neubau abgeschlossen sein, dann können die konkreten Planungen beginnen“, so Richter. Binnen vier bis viereinhalb Jahren, also im Schuljahr 2016/17, soll das neue Schulhaus fertig sein. „Das Bautempo ist sportlich, aber durchaus umsetzbar – normalerweise braucht man rund fünf Jahre für solch ein Projekt.“

Ferner bemängelten die Bezirksvertreter, dass immer noch kein Verkehrskonzept für die Schulansiedlung in Longerich vorliege. Ein solches hatten sie bereits vor langer Zeit per Beschluss gefordert. „Das Konzept ist noch in Abstimmung bei der Verwaltung“, so Astrid Schüßler. Es werde in absehbarer Zeit präsentiert, den genauen Zeitpunkt könne sie aber nicht nennen. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass man das Konzept ein Dreivierteljahr nicht zu Gesicht bekommt“, schimpfte Bezirksbürgermeister Bernd Schößler (SPD).

Ohne Konsens auseinander

Ein weiteres Ärgernis für die Bezirksvertretung sei, dass der per Beschluss geforderte öffentliche Arbeitskreis, der die Gesamtschul-Neuplanung an der Ossietzkystraße inklusive der Verkehrsproblematik begleiten soll, nicht zustande gekommen sei. „Könnten Sie sich vorstellen, da künftig doch mit uns zusammenzuarbeiten?“ so die grüne Vize-Bezirksbürgermeisterin Susanne Eichmüller. „Es gibt doch einen Arbeitskreis zum Architektenwettbewerb, wo auch die Fraktionen eingeladen sind“, so Richter. „Der tagt aber streng nicht-öffentlich“, hielt Clasen dagegen. „Informationen dürfen nicht weitergegeben werden“ – doch es sei ja gerade Ziel gewesen, Eltern, Schüler und Anwohner mit einzubeziehen. In dieser Frage gingen Bezirks- und Verwaltungsvertreter schließlich ohne Konsens auseinander.

Hintergrund: Gesamtschulplätze

Im Kölner Norden besteht auch nach Einrichtung der Gesamtschule Nippes ein Mangel an Gesamtschulplätzen – obwohl sie dazu beiträgt, die Versorgung zu verbessern. Im zurückliegenden Schuljahr 2011/12 konnte die Einrichtung 112 von 166 Bewerbern aufnehmen, die Gesamtschule in Chorweiler 224 von 343. In ganz Köln mussten 644 Schüler, die sich für einen Platz beworben hatten, abgewiesen werden. Im Schuljahr 2008/09, als die Initiative für eine Gesamtschule im Bezirk Nippes an Fahrt gewann, waren es stadtweit 861. (bes)

Quelle:
Kölner Stadt Anzeiger

19.09.2012--Kommentar zum geplanten Umzug

Kommentar zum geplanten Umzug
Erstellt 19.09.2012

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Die Gesamtschule Nippes kann laut Verwaltung in den Weihnachtsferien umziehen – trotz aller Verzögerungen. 
Foto: ksta


Viele Fragen zum Umzug der Gesamtschule Nippes bleiben auch weiterhin offen. Auch mangelt es immer wieder an Transparenz den Bürgern und den Bezirksvertretern gegenüber.  Von Bernd Schöneck

Riehl/Longerich
Es wird knapp, aber er ist zu schaffen: Von den zwei Wochen Ferien, in denen der Umzug der Nippeser Gesamtschule stattfinden soll, bleiben – Sonn- und Feiertage, Heiligabend und Silvester abgerechnet, die drei Samstage mit einbezogen – netto neun Tage, um das Vorhaben zu stemmen. Doch auch der übrige Zeitplan abseits des Umzuges ist auf Kante genäht. Es ehrt die Gebäudewirtschaft, beim Neubau an der Ossietzkystraße aufs Tempo zu drücken. Zu hoffen bleibt aber für die sympathische Schule, dass tatsächlich alles glatt laufen wird.

Wegen der vielen noch offenen Fragen ist es um so wichtiger, Vertrauen und Transparenz zu schaffen. Deshalb sollten die Akteure des Umzugs- und Bauvorhabens mehr mit der Politik kommunizieren – nicht nur, wenn gerade „Aktuelle Stunde“ ist. Denn die Bezirksvertreter sind auch Ansprechpartner für die Bürger.

Für mehr Transparenz sorgen soll zudem das Verkehrskonzept – sowohl für die Interimszeit der Gesamtschule an der Paul-Humburg-Straße als auch für den endgültigen Standort Ossietzkystraße. Es muss nun bald auf den Tisch. Denn die Anwohner haben ein Recht darauf zu erfahren, was auf sie zukommt – wenn es schon keinen Arbeitskreis gegeben hat, wo sie sich hätten artikulieren können.

Quelle:
Kölner Stadt Anzeiger

17.07.2012--"Alles noch im Plan" Das Gebäude an der Ossietzkystraße wird erst 2014 abgerissen

Alles noch im Plan
Das Gebäude an der Ossietzkystraße wird erst 2014 abgebrochen

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Foto: Brand
Die Gesamtschule an der Brehmstraße bleibt noch etwas länger erhalten.

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Foto: Brand
Ulrike Heuer, Werner Wollek, Gottfried Richter und Christmut Pütz (v.l.) standen den Anwesenden Rede und Antwort.

Nippes (hub). Erst in den Weihnachtsferien wechselt die Gesamtschule Nippes in das Schulareal an der Paul-Humburg-Straße. Die Schulpflegschaft hatte interessierte Eltern eingeladen, um über den Umzug und den Neubau an der Ossietzkystraße zu informieren. 

Die Verzögerung hatte bei Eltern Bedenken ausgelöst, ob der Bezug des Neubaus im Jahr 2016 Bestand hat. Ein Verzögerungsgrund ist ein Ausschreibungsverfahren für Schulcontainer, die die Fachräume beherbergen sollen. Aber auch aus Rücksicht auf die Hauptschule entschloss sich die Verwaltung dazu, auf die Weihnachtsferien auszuweichen. Der kommissarische Schulleiter Martin Nolte sagte: "In der Paul-Humburg-Straße stehen weder ein Lehrerzimmer noch Fachräume zur Verfügung. Aber auch in der Brehmstraße wird es durch den dritten Jahrgang eng und es müssen Kompromisse erfolgen."

So wird der Religionsunterricht bis zum Umzug nicht getrennt, sondern im Klassenverband erteilt. Neben der dreistöckigen neuen Containeranlage erhält die Gesamtschule auch eine zweistöckige Anlage, die bisher in der Diependahlstraße stand und dort nicht mehr gebraucht wird. Die Schule ist somit für die gesamte Sekundarstufe II gerüstet. "Mit dem Start der zweiten Sekundarstufe im Sommer 2016 wird der Neubau Ossietzkystraße bezogen", da ist sich Martin Nolte sicher. Dem stimmte auch Gottfried Richter, Leiter Projektsteuerung in der Gebäudewirtschaft der Stadt, zu. Er geht von zwei Jahren Bauzeit aus. "Es ist ein sportliches Ziel. Wir nehmen die Herausforderung an", so Richter. Ein weitaus größeres Problem stellt die Situation der Turnhallen dar. "Es gibt einen Mangel an Turnhallen im Stadtbezirk Nippes", so Ulrike Heuer, Leiterin des Amtes für Schulentwicklung. So ist geplant, die Gebäude von Schwarz-Weiß Köln, Olympia Köln und den Canyon Chorweiler bis zur Fertigstellung des Neubaus zu nutzen. "Zur Kompensation wird zusätzlicher Schwimmunterricht angeboten", so Heuer. Aus dem Plenum kam der Vorschlag, bis zum Abriss des Gebäudes Ossietzkystraße die dortige Turnhalle noch zu nutzen. Ulrike Heuer sagte eine Prüfung zu. Dem Neubau Ossietzkystraße angegliedert, entsteht eine Dreifach-Turnhalle mit Tribüne mit Forum und Speisesaal.

Quelle: Kölner Wochenspiegel 17.07.2012

02.07.2012--Gesamtschule sucht ein Zuhause

Gesamtschule sucht ein Zuhause

Umzug

Ulrike Heuer vom Amt für Schulentwicklung (v.l.), Pflegschafts-Vorsitzender Werner Wollek sowie Gottfried Richter und Christmut Pütz (Gebäudewirtschaft) auf dem Podium. 
Foto: Grönert

Der Umzugstermin für die Gesamtschule Nippes verschiebt sich. Nun wurde bekannt gegeben, wie der Schulbetrieb geregelt werden soll, bis die neuen Gebäude fertig gestellt ist. Ohne Provisorien wird das nicht funktionieren.  Von Bernd Schöneck

Riehl/Longerich.
„Wir haben uns ein sportliches Ziel gesetzt. Aber wir nehmen es gerne an.“ Gottfried Richter, Leiter des Bereichs Projektsteuerung bei der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, gab sich beim Informationsabend für Eltern der Riehler Gesamtschule an der Brehmstraße zuversichtlich. Er habe keine Zweifel daran, dass der geplante Neubau für die Schüler an der Ossietzkystraße im Sommer 2016 fertig sein wird: „Er hat für uns höchste Priorität.“ Und sein Kollege Christmut Pütz von der Abteilung Objektmanagement sah auch kein Problem, was den Umzug der unter Raumnot leidenden Gesamtschule zum Zwischenstandort an der Paul-Humburg-Straße 13 in Longerich betrifft. Hier sollen die Schüler während einer Interimszeit von Winter 2012 bis Sommer 2016 unterkommen – bis der geplante Neubau an der Ossietzkystraße fertig ist. Raum-Container könnten der Gesamtschule, die jährlich um 120 Jungen und Mädchen wächst, genügend Platz bieten. „Der Umzug in den Weihnachtsferien ist machbar. Alle Aufträge sind erteilt, alle Firmen stehen Gewehr bei Fuß – und wir haben schon ganz andere Umzüge hingekriegt.“

Die Klassen
Die zum Schuljahr 2010/11 gegründete Gesamtschule Nippes ist die jüngste der elf Gesamtschulen in Köln – und die einzige im Bezirk Nippes. Derzeit besuchen 240 Fünft- und Sechstklässler die Schule mit jeweils vier Parallelklassen. Das Kollegium besteht aus 19 Lehrern, mit Schulleiterin Brigitte Gelderie. Schon zu ihrem Start bezog die Gesamtschule Nippes mit der Brehmstraße ein ehemaliges Hauptschulgebäude. Dies wird sich in den Winterferien 2012/13 bei ihrem Umzug an die Paul-Humburg-Straße wiederholen. (bes)

Weil sich das Vergabeverfahren für den Kauf der Fertigbau-Container für die Paul-Humburg-Straße verzögert hatte, haben Verwaltung und Schulleitung den ursprünglich für diese Sommerferien geplanten Umzug der Gesamtschule von Riehl nach Longerich auf die Winterferien verschoben. Seitdem waren Schüler, Eltern und Lehrer in Unruhe: Wie ist unter beengteren Verhältnissen noch Unterricht zu gestalten, was ist mit Sportstunden und Mensa – und werden am Ende die Schüler mit Provisiorien leben müssen? Aus diesem Anlass lud nun die Schulpflegschaft zu der Informations-Veranstaltung in die Aula an der Brehmstraße ein. Trotz des emotionalen Hintergrunds entwickelte sich zwischen den Vertretern auf dem Podium und den rund 40 Eltern eine sachlich geprägte, faire Diskussion.
„Wir sind nach den Osterferien angerufen worden und erhielten die neuen Informationen. Es war ein großer Schreck für uns“, so der stellvertretende Schulleiter Martin Nolte. Letztlich habe die Gesamtschule aber zugestimmt, noch bis zum Winter in Riehl zu bleiben. „Wenn wir zum Sommer umgezogen wären, hätten die Lehrer in den Pausen auf dem Flur sitzen müssen“ – denn die neuen Container sollen nicht nur Klassen-, sondern auch Fachräume und das Lehrerzimmer beherbergen.
Bis zum Umzug sollen die Schüler während der 60-minütigen Mittagspause künftig in drei statt zwei Schichten in der Riehler Mensa essen. Um den Mangel an Sportstätten zu begegnen, will die Stadt für die Übergangszeit externe Hallen beim KKHT Schwarz-Weiß Köln, dem ESV Olympia in Nippes und der Kletterhalle „Canyon Chorweiler“ mieten. Auch der Bolzplatz im Park an der Paul-Humburg-Straße wäre für den Sport nutzbar. Zudem bekommt die Schule mehr Schwimmzeiten im Lentpark. Und auch eine Anregung von den Eltern nahmen die Verwaltungs-Vertreter mit: Die alte Turnhalle an der Ossietzkystraße solle noch nicht abgebrochen, sondern für die Zeit des Schulstandorts an der Paul-Humburg-Straße weitergenutzt werden.

Quelle:
Kölner Stadt-Anzeiger 02.07.2012

02.07.2012--Kommentar zum Schulumzug

Kommentar zum Schulumzug

Kommentar Umzug
An der Paul-Humburg-Straße laufen die Vorbereitungen für die Container-Aufstellung. 
Foto: Grönert


Riehl/Longerich.
Eines ist sicher: Bis die Riehler Gesamtschule ihr endgültiges Quartier an der Ossietzkystraße beziehen wird, kommen auf Schüler und Lehrer schwere Zeiten zu. Sie werden viel Improvisationstalent und Flexibilität brauchen.

Vor allem gilt dies für das kommende Halbjahr bis zum Umzug nach Longerich: Der Sportunterricht soll zum Teil in Vereinshallen stattfinden, den Schülern bleiben nur 20 Minuten zum Mittagessen – fast wie in Hape Kerkelings Urlaubs-Groteske „Club Las Piranhas“. Zudem hat die Schule keinen Handarbeits-, Musik- und Bibliotheksraum mehr, denn alle Zimmer werden für die zwölf Klassen gebraucht, die es ab Sommer geben wird.

Auch nach dem Umzug bleibt zumindest der Mangel an Sportstätten bestehen – auch wenn er durch die Nutzung der Turnhalle Ossietzkystraße kleiner wird. Und die Klassen sind in Containern untergebracht – selbst wenn diese laut Gebäudewirtschaft „normalen“ Klassenräumen bei Schall- und Sonnenschutz in Nichts nachstehen.

Trotz allem war die Gründung einer Gesamtschule im Bezirk Nippes richtig: Die hohe Resonanz auf das Angebot ist der Beweis. Für die nächsten Jahre gilt daher das Prinzip „Augen zu und durch“ – doch wenn der Neubau fertig ist, haben sich die Mühen gelohnt

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger 02.07.2012

17.06.2012--Gesamtschule nach Longerich (SPD)

GESAMTSCHULE NACH LONGERICH

Sonntag, 17.Juni 2012 von Vorstand

Gesamtschule in Longerich

Die Verwaltung hat für die Schulausschusssitzung vom
11.06.2012 eine Mitteilung vorbereitet, dass ein Umzug der Gesamtschule von Riehl in die Paul-Humburg-Straße “aufgrund von erheblichem Abstimmungsbedarf” um drei Monate hinauszögert werden muss. Diese Information kommt einen Monat vor dem geplanten Umzug. Obwohl die SPD-Fraktion in der BV Nippes immer wieder Anträge und Anfragen zu diesm Thema gestellt hat, kommt hier das völlige Versagen von der Gebäudewirtschaft und der Schulverwaltung zum Tragen.
Wir als Longericher haben ja dadurch Zeit gewonnen, weil mein Antrag auf ein Verkehrskonzept für den Bereich Paul-Humburg-Straße immer noch nicht abgearbeitet wurde.
Aber die bedauernswerte Schule. Zum einen kann der Umzug nicht in den Weihnachtsferien durch die vielen Ferientage erfolgen, womit eher mit den Sommerferien 2013 zu rechnen ist, zum anderen besteht in der Brehmstraße überhaupt kein Platz, zusätzliche 4 Klassen aufzunehmen. Außerdem ist die dortige Turnhalle nicht gebrauchsfähig und die hiesige erst recht nicht.
Wir habe immer davor gewarnt, die Einrichtung der Gesamtschule übers Knie zu brechen. Jetzt steht die Verwaltung vor einem Scherbenhaufen.

Horst Baumann


Quelle:
Die SPD in Longerich

04.04.2012--1000€ für die Gesamtschule Nippes

16.03.2012--Bahn soll öfter fahren

Longerich/ Nippes.

In Longerich herrscht die "Ruhe vor dem Sturm". Die Hauptschule an der Paul-Humburg-Straße 13 in der Gartenstadt Nord liegt in ihren "letzten Zügen"; im Sommer stellt sie ihren Betrieb ein. Doch von August an wird die 2010 gegründete Gesamtschule Nippes, die derzeit noch in Riehl sitzt, dort ihr Interimsquartier beziehen. Dann zählt sie rund 360 Schüler in zwölf Klassen; pro Jahr kommen 120 hinzu, wenn ein weiterer Fünftklässler-Jahrgang nachrückt. Später zieht sie an die Ossietzkystraße, sobald das Schulgebäude fertig ist.

Um den auf Longerich zukommenden Verkehr bewältigen zu können, fordert die Bezirksvertretung Nippes nun, dass die Linie 15 häufiger fährt: Bei einer Gegenstimme des FDP-Vertreters Biber Happe beschloss sie die Eingabe an den Rat, "auf die KVB einzuwirken, dass die Taktung der Linie 15 zu den Stoßzeiten der neuen Gesamtschule in Longerich erhöht wird". Allerdings fährt die 15 schon jetzt recht häufig: Zwischen Longerich-Friedhof und Ubierring verkehrt sie während der "Rush-Hour" ab 7 Uhr morgens, sowie ab kurz vor 16 Uhr im Schnitt alle fünf Minuten. Nur für die nördlichen Haltestellen Heimersdorf und Chorweiler ist die Anbindung nach Longerich mit einem Zehn-Minuten-Takt dünner.

SPD-Fraktionschef Horst Baumann wurde grundsätzlicher: "Wir haben immer noch kein Parkraum- und Verkehrskonzept für Longerich", erinnerte er. Die grüne Vize-Bezirksbürgermeisterin Susanne Eichmüller regte eine neue Buslinie zur Schule an, die Gebiete abseits der 15 bedienen solle. Biber Happe konnte die Forderung nach mehr Bahnen nicht nachvollziehen. "Die Nippeser Gesamtschule mag im nächsten Schuljahr zwar 360 Schüler haben, doch die Hauptschule hatte früher auch 340", erinnerte der Liberale. Damals hätten die Bahn-Fahrtzeiten ausgereicht. Zudem: "An der Escher Straße in Bilderstöckchen gibt es auf dem Berufskolleg und Gymnasium rund 3600 Schüler" - und selbst dort genüge die vergleichbare Anbindung. (bes)

Quelle:
Kölner Stadt-Anzeiger 16.03.2012

04.01.2012--Neuer Arbeitskreis Gesamtschule Ossietzkystraße

Neuer Arbeitskreis Gesamtschule

Von Bernd Schöneck, 04.01.2012

Politiker beklagen Verzögerungen und eine schleppende Informationspolitik beim künftigen Schulneubau in der Ossietzkystraße. Nun soll ein neuer Arbeitskreis für mehr Klarheit sorgen und die Planungen vorantreiben.

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Das Schulgebäude an der Ossietzkystraße soll einem Neubau weichen. (Bild: Schöneck)

LONGERICH - Um den Planungsprozess für den künftigen Nippeser Gesamtschul-Standort an der Ossietzkystraße in Longerich transparenter zu machen, soll ein Arbeitskreis eingerichtet werden, der öffentlich tagt.

Einstimmig beschloss die Bezirksvertretung Nippes einen entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion.
Dieser wird laut Beschluss aus einem Vertreter der Schulleitung, zwei Eltern-Repräsentanten und je drei Mandatsträgern des Stadtteilparlaments sowie des Rates bestehen.
Außerdem sollen Mitglieder der Verwaltung das Gremium ergänzen. Auf Vorschlag von Bündnis 90/Die Grünen wird der Nippeser Bezirksbürgermeister Bernd Schößler den Arbeitskreis moderieren.
Dieser wird zweimal im Jahr zusammentreten, bei Bedarf auch außer der Reihe.

Viele Provisorien

„Die Information durch die Verwaltung über die Gesamtschul-Neubauplanung läuft schleppend“, stellte Ruth Fischer (SPD) fest.
Ein wesentlicher Hintergrund der Initiative sind Verzögerungen beim geplanten Neubau an der Ossietzkystraße.
Hier, wo sich derzeit noch eine Förderschule befindet, soll das neue Gebäude der 2009 gegründeten Gesamtschule entstehen, die derzeit übergangsweise in den Räumen der ehemaligen Hauptschule an der Brehmstraße in Riehl untergebracht ist.
Laut Verwaltung wird der Architektenwettbewerb für das neue Gesamtschulhaus erst im Oktober 2012 beendet sein; hinzu kämen etwa fünf Jahre Planungs- und Bauzeit.
Dies bedeutet einen Fertigstellungstermin um 2017 herum – im Rahmenplan ist dagegen noch 2016 als Bezugsdatum ausgewiesen.
Ab dem nächsten Schuljahr soll die Gesamtschule – wiederum als Interimslösung – an die Paul-Humburg-Straße 13 in Longerich ziehen.
Auch an diesem Standort schließt zum Ende des laufenden Schuljahres die Hauptschule.
Die Verzögerung würde etwa bedeuten, dass die Gesamtschule Container als Klassenräume benötigte – schließlich wächst sie jedes Schuljahr um rund 120 Schüler.
Auf die Anwohner des Viertels rund um die Paul-Humburg-Straße kämen mehr Verkehr und Parkplatzprobleme zu.
Der Arbeitskreis soll die Themen aufgreifen.

Offizieller Workshop tagt nicht öffentlich

Es gibt bereits einen Workshop mit Verwaltung, Schulleitern, Eltern, Schülern und Politikern, der sich mit dem Neubauprojekt befasst. In seiner Stellungnahme hielt das Schulverwaltungsamt einen zusätzlichen Arbeitskreis nicht für notwendig – doch die Bezirksvertretung blieb bei ihrer Meinung.
„Der offizielle Workshop tagt nicht öffentlich“, sagte Grünen-Fraktionschef Herbert Clasen. Es gebe „erhebliche Irritationen bei Eltern und Schulleitung, ob alles glatt geht.“

Verkehrs- und Parkkonzept könnte die Anwohner entlasten

Für die Interimszeit der Gesamtschule Nippes im Gebäude an der Paul-Humburg-Straße 13 hat die Bezirksvertretung Nippes ein Verkehrskonzept gefordert.
Einstimmig beschloss das Stadtteilparlament den Antrag der SPD-Fraktion.
Darin enthalten sein soll auch ein Parkkonzept. „Ich frage mich als Longericher, wo die Schulbesucher alle parken sollen“, sagte SPD-Fraktionschef Horst Baumann.
Auch der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Grüne, Herbert Clasen, bemängelte, dass die Verwaltung den Schulumzug geplant habe, ohne sich Gedanken über die Verkehrsbelastung zu machen: „Dies ist ein Systemfehler.“ Barbara Lorsbach (CDU) regte an, die in der Straße ansässige Evangelische Kirchengemeinde zu fragen, ob man während der Schulzeit ihre acht bis zehn Stellplätze nutzen könne.
„Das ist zwar nicht viel, aber man sollte sie mal ansprechen.“
Die Bezirksvertretung hatte das Verkehrskonzept für den endgültigen Gesamtschulstandort an der Ossietzkystraßebereits im Vorjahr per Beschluss bestellt.
Die Mandatsträger regen an, möglichst viel Anreiseverkehr über die Robert-Perthel- und Longericher Straße im Gewerbegebiet Bilderstöckchen/Longerich zu führen, um die Longericher Anwohner zu entlasten. (bes) Verkehrs- und Parkkonzept könnte die Anwohner entlasten

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger 04.01.2012

12.01.2012--Gesamtschule in Longerich (SPD)

GESAMTSCHULE IN LONGERICH

Donnerstag, 12.Januar 2012 von Vorstand

Aus der Bezirksvertretung, Gesamtschule in Longerich

Nach einem Jahr ist es der Verwaltung endlich gelungen, ein Planungsbüro zu finden, das die weitere Planung der zukünftigen Gesamtschule koordinieren soll. Auch nach wohlwollender Betrachtungt muss man feststellen, dass zu viel Zeit vertan wurde. Ende letzten Jahres hat ein erster Workshop stattgefunden, auf dem alle beteiligten Stellen ihre Wünsche artikulieren konnten. Eine Jury wurde eingerichtet, als deren Mitglied ich als Beauftragter der SPD-Ratsfraktion berufen wurde. Die Jury wird den Architektenwettbewerb begleiten und im Oktober 2012 zu einem Urteil kommen. Wenn man nun den ursprünglich Zeitraum für Planen und Bauen von 5 Jahren berücksichtigt, kann die Fertigstellung eigentlich nicht vor 2017 erfolgen. Ärgerlich ist auch, dass immer noch kein Verkehrs- und Parkkonzept erstellt worden ist, obwohl wir dies als SPD in der Bezirksvertretung gefordert haben. In diesem Zusammenhang habe ich auch das Gelände des alten Sportplatzes jenseits der HGK-Bahn ins Spiel gebracht als zusätzlichen Parkraum und für Sport-Außenanlagen. Dies traf auf erheblichen Widerstand der Unteren Landschaftsschutzbehörde. Trotzdem habe ich den Rat aufgefordert den Vorschlag umzusetzen. Ein Sachbearbeiter der Gebäudewirtschaft verstieg sich in den Vorschlag, man könne auf die geplante Tiefgarage verzichten, da auf der Ossietzkystraße 69 Parkplätze markiert werden könnten. Dies rief zwar die Begeisterung des Ratsherrn Thelen von den Grünen hervor, zeigte aber seine fehlende Ortskenntnis, da diese Fläche von vielen Bewohnern der anliegenden Hochhäuser genutzt werden. Daher widersprach ich vehement dieser Planung. Wir werden aufmerksam beobachten, ob die berechtigten Interessen der Bürgerinnen und Bürger bedacht werden.

Horst Baumann
Bezirksvertreter



Quelle:
Die SPD in Longerich

12.01.2012--Gesamtschule Nippes schon nach einem Jahr „herausragend“

Gesamtschule Nippes schon nach einem Jahr „herausragend“


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(ehu) Das ging fix: Vor einem Jahr wurde die Gesamtschule Nippes in der Brehmstraße eröffnet, jetzt wurde sie von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft als „herausragende Schule des Landes Nordrhein-Westfalen“ geehrt. Diesen Titel tragen schon über 50 Schulen, unter anderem Schulen in Bielefeld, Marl, Mülheim, Styrum und Lippstadt.


In ihrem Brief an Schulleiterin Brigitte Gelder lobt Kraft – so vermeldet es die Stadt – das Lehrpersonal, weil es sich „in besonderem Maße und über den Lehrplan hinaus für seine Schülerinnen und Schüler einsetze“. So würden nicht nur die Begabtesten gefördert, sondern auch die, die nicht umfänglich mit diesen Begabungen und Fähigkeiten ausgestattet seien. So erhielten sie ein „ausgezeichnetes Fundament für die berufliche Zukunft“.


Kraft wünscht den Schülerinnen und Schülern, dass sie weiterhin ihren Weg erfolgreich gehen. Sie weist auf das enorme Kapital und die große Stärke von jungen Menschen und ihre Wichtigkeit für die Zukunft des Landes hin.


Ein Neubau in Longerich für 43 Millionen Euro ist schon beschlossene Sache


Die Gesamtschule Nippes war – nach 19 Jahren Gründungspause – die achte in Köln. Zurzeit unterrichten 19 Lehrerinnen und Lehrer 240 Schülerinnen und Schüler im fünften und sechste Jahrgang, darunter neun Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, wird die Schule wahrscheinlich schon im nächsten Jahr nach Longerich umziehen. Dort soll für 43 Millionen Euro ein Neubau entstehen.


Am 7. und 10. Dezember 2011 lädt die Schule ab 8:30 Uhr zu einem „Tag der offenen Tür“ ein.

Quelle:
Köln Nachrichten 12.01.2012

16.11.2011--Viele Sprachen, viele Kulturen, eine Stadt "Lesekonzert"


Der Jüngste war der Beste
Viele Sprachen viele Kulturen

Quelle: Kölner Stadtanzeiger 16.11.2011


Zum ersten Mal hat ein Schüler der Gesamtschule Nippes einen Schreibwettbewerb gewonnen. Lukas Brzenczek aus der 6c erhielt beim Dritten Kölner Lesekonzert "Die Jogginghose" in der Zentralbibliothek am Josef-Haubrich-Hof für seine spannende Erzählung "Gefangen" den ersten Preis in der Gruppe der Elf-bis Zwölfjährigen.

Mit dem Lesekonzert wollen die Bezirksregierung Köln, das Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration und die Stiftung Kultur Schüler zum Schreiben und Lesen motivieren. Alle Kölner und Leverkusener Haupt- und Gesamtschüler dürfen Texte einreichen. Die Form bleibt ihnen überlassen, es dürfen Gedichte, Reportagen oder Kurzgeschichten sein. Einzige Bedingung: Sie müssen selbst geschrieben sein. Das Besondere: Kinder mit "Migrationshintergrund" schreiben ihre Texte sowohl auf Deutsch als auch in ihrer Muttersprache. Und manchmal sogar noch zusätzlich auf Kölsch!

So wie Görkem Salman und Enes Tosun, die ihr Gedicht "Enes ist rot" in deutsch, türkisch und "op Kölsch" vortrugen. "Wir möchten den Kindern zeigen, welchen Spaß es machen kann, mit Sprache zu spielen und eigene Texte zu schreiben", sagt Organisatorin Marita Bongartz. "Dabei sollen sie erkennen, dass ihre Muttersprache ein Schatz ist, der unsere Kultur bereichert."

Unter 200 Einsendungen hatte die Jury aus den drei Kölner Schriftstellern Lale Akgün, Dieter Bongartz und Helmut Frangenberg noch vor den Sommerferien die 26 besten Texte ausgewählt. Die jungen Autoren durften im September an einer Schreibwerkstatt mit Dieter Bongartz im Mediapark teilnehmen. Görkem und Enes, die beiden Kölsch-Türken hatten da bereits über ihren jungen "Kollegen" von der Gesamtschule Nippes gestaunt: "Der Lukas kann schreiben, das ist unglaublich." Dieter Bongartz sah es genauso: "Lukas hat enormes Potenzial. Er schreibt spannend, packend, präzise und ist immer bereit, sich zu verbessern." Als sich der Elfjährige mit den langen blonden Locken am Montagabend (14.11.) im vollbesetzten Saal der Zentralbibliothek als letzter Leser ans Mikrofon setzt, kann man kurze Zeit später eine Stecknadel fallen hören: "Er war entführt worden. Ja. Das wusste er. Charlie wusste das ganz genau." Spannung schon in den ersten Sätzen, die John Grisham alle Ehre macht. Großer Applaus für den Jüngsten, der an diesem Abend – da sind sich die rund 80 Zuhörer einige - der Beste war.

Dabei wollte er erst gar nicht antreten, das Lampenfieber. Marita Bongartz musste ihn am Telefon überreden. Nach dem gelungenen Abend war Lukas mit sich und der Welt zufrieden: "Doch, es hat Spaß gemacht. Am Anfang habe ich gedacht, ich schaffe es nicht, vor so vielen Menschen meinen eigenen Text zu lesen, aber dann ging es gut." Was auch an Moderator Dieter Bongartz lag, der den Abend mit Witz und Einfühlungsvermögen moderierte und den Kindern so die Scheu vor dem Mikrofon nahm. Für Jung-Autor Lukas lohnte sich der Abend doppelt und dreifach: Es gab nicht nur eine Urkunde, ein Buch und eine DVD, sondern auch noch vom Papa eine Pizza sowie die Erlaubnis, länger aufzubleiben. "Allein dafür hat es sich schon gelohnt", so der Nachwuchs-Erzähler.

Frank Gerstenberg

05.04.2011--Neue Schule ohne Verkehrskonzept?

Neue Schule ohne Verkehrskonzept?

CDU informierte über geplanten Neubau der Gesamtschule
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Foto: Stahl

Auf der Informationsveranstaltung des CDU-Ortsverbandes Longerich zum Thema "eine neue Gesamtschule" wurde heftig diskutiert.
Longerich (as). 2010 hat der Rat der Stadt Köln beschlossen, auf dem Grundstück der Sprachförderschule Ossietzkystraße eine neue Gesamtschule zu errichten. Laut Planung soll bereits 2015 der 39 Millionen Euro teure, sechszügige Gesamtschulkomplex mit einer Dreifachturnhalle und einer Schülerzahl von circa 1000 Schülern in Betrieb genommen werden. 

In der vergangenen Woche nun hatte der CDU-Ortsverband unter dem Thema "Eine Schule für Longerich" alle interessierten Mitglieder und Bürger zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

Ebenfalls gekommen war auch die Ausschussvorsitzende für Schule und Weiterbildung des Rates der Stadt Köln, Gisela Manderla. Es entwickelte sich schnell eine Diskussion um ein geeignetes Verkehrskonzept, das für Schüler und Lehrer eine Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel gewährleistet. Hier sieht Gisela Manderla eine Lösung in der Einrichtung einer neuen Buslinie. Jedoch äußerten einige der anwesenden Anwohner Bedenken bezüglich der sich voraussichtlich ändernden Parksituation rund um das neue Schulgelände. Geplant waren zunächst 47 Parkplätze für den gesamten Komplex, die allerdings bereits im Vorfeld reduziert werden.

Die Anwohner befürchten, dass der bislang von den Hauseigentümern und Mietern genutzte Park­raum nicht mehr zur Verfügung stehen könnte, da dieser dann von Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen oder abholen, blockiert würde. Wie das endgültige Verkehrskonzept aussehen wird, bleibt zunächst abzuwarten. "Geeignete Vorschläge seitens der Bürger sind, so der Vorsitzende des CDU Ortsverbandes, Martin Erkelenz, "jederzeit willkommen. Infos unter:
www.longerich.cdu-koeln.de

Quelle: Kölner Wochenspiegel 05.04.2011

01.02.2011--Interview mit Brigitte Gelderie

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Quelle: RIG 02-2011

17.09.2010--Kritik an Plan für Gesamtschule

Kritik an Plan für Gesamtschule
Von Helmut Frangenberg, 17.09.10

Die neue Gesamtschule in Riehl soll einen Neubau an der Ossietzkystraße in Longerich erhalten. Die Elterninitiative „Genial“ fordert jedoch einen zentraleren Standort für das neue Schulangebot - etwa auf dem Nippeser Clouth-Gelände.

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In den Gebäuden der ehemaligen Hauptschule an der Brehmstraße ist zum Schuljahresbeginn der Unterricht der neuen Gesamtschule gestartet. (Archivbild: Di Lenarda)

LONGERICH/RIEHL - Die Elterninitiative „Genial“ („Eine Gesamtschule für Nippes“) hat die Neubaupläne der Stadt in Longerich kritisiert.
Der Stadtbezirk Nippes, aber auch die nördliche Innenstadt, brauche einen zentralen Standort für die Gesamtschule. Der Standort in Longerich, wohin die Schule umziehen soll, liege zu weit außerhalb. Zwar könne man sich dort eine kleine Gesamtschule vorstellen.
Dann müsste aber nach einem weiteren zentraleren Standort für eine zweite Gesamtschule im Stadtbezirk gesucht werden.
„Genial“ fordert deshalb, auch die Planungen für das Clouth-Gelände zu überdenken, wo ja immer noch nicht der lange angekündigte Startschuss für eine Neubebauung gefallen ist.

Umzug von Riehl nach Longerich
Die Stadt möchte, dass die Gesamtschule Nippes von der Riehler Brehmstraße auf ein Gelände an der Ossietzkystraße in Longerich ziehen soll, wo heute noch eine Förderschule für Sprachbehinderte arbeitet.
Wegen des engen Zeitplans drängt die Schulverwaltung auf schnelle politische Entscheidungen. Im Schulausschuss am kommenden Montag soll die Planungsaufnahme für die Errichtung einer neuen Dreifachsporthalle beschlossen werden.
„Genial“ fordert Politik und Stadt auf, noch einmal darüber nachzudenken, ob der gewählte Standort überhaupt genügend Platz bietet.
Um einen an modernen pädagogischen Maßstäben orientierten Schulbau umzusetzen, reiche die Fläche nicht aus.
Möglicherweise müssten private Grundstücke angekauft werden. Die Stadt solle sich mehr Zeit lassen. (fra)

Quelle:
Kölner Stadt-Anzeiger 17.09.2010

07.09.2010--Alle unter einem großen Dach

Alle unter einem großen Dach
Gesamtschule Nippes geht an den Start


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Foto: Stahl

Als Erinnerung an den ersten Schultag pflanzen Lehrer und Schüler der Gesamtschule Nippes einen Baum. v.l.Brigitte Gelderie, Dr. Agnes Klein, Gisela Walsken und Martin Nolte


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Foto: Stahl

Gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern feierten 120 Fünftklässlerinnen und Fünftklässler die Eröffnung der Gesamtschule Nippes im stadtteil Riehl.


Riehl (as). Alle unter einem Dach. Dieser Wunsch ist für 120 Fünftklässler in Riehl in Erfüllung gegangen. Mit einer feierlichen Einweihungsfeier und einem singendem Lehrerkollegium ging die neue Gesamtschule Nippes an der Brehmstraße an den Start. Damit ist sie nach 18 Jahren eine von insgesamt sieben öffentlichen Gesamtschulen im Raum Köln. Erst im Dezember letzten Jahres hatte sich der Rat der Stadt Köln nach langen Diskussionen für den Umbau der ehemaligen Hauptschule (in eine Gesamtschule) entschieden. "Dies ist die schnellste Gesamtschule aller Zeiten - Eine Gesamtschule im Zeitraffer", so Schuldezernentin Dr. Agnes Klein in ihrer Eröffnungsrede. In nur neun Monaten wurden sechs Klassenräume komplett renoviert und mit Internetzugang ausgestattet sowie der Schulhof neugestaltet. Dieser bietet nun den Schülern neben jeder Menge Raum zum Spielen ein Fußballfeld, zwei Tischtennisplatten und zwei Ruhezonen. Die neue Mensa ist ebenfalls rechtzeitig zum Schulbeginn fertig gestellt worden. Brigitte Gelderie, die kommissarische Schulleiterin und ihr Vertreter Martin Nolte haben ihren Sommerurlaub verschoben und bei den notwendigen Umbauarbeiten mit Rat und Tat zur Verfügung gestanden. Als Eröffnungsgeschenk brachte Kölns neue Regierungspräsidentin Gisela Walsken (SPD). das Versprechen mit, alles Notwendige zu unternehmen, um nun den gesetzlichen Rahmen für die Umwandlung der Gesamtschule in eine Ganztagsschule zu schaffen. 10 Lehrer und Lehrerinnen unterrichten in vier Klassen. Vier Schüler werden den "inklusive" Unterricht (das ist die Integration von Schülern mit Behinderung in den normalen Unterricht) wahrnehmen. In den Herbstferien sollen die übrigen Klassenräume und auch der zweite Schulhof fertiggestellt werden. Damit bietet der gesamte Schulkomplex zwölf Klassenräume, zwei Schulhöfe und eine Cafeteria. Vorläufig wird die Gesamtschule drei Jahre in der Brehmstraße bleiben. Im September entscheidet sich, ob man 2013 in ein circa 43 Millionen Euro teures neuerrichtetes Gebäude nach Longerich umziehen wird. Der Neubau soll Platz für rund 900 Schüler bieten.

Quelle: Kölner Wochenspiegel 07.09.2010

31.08.2010-Gesamtschule in Nippes eröffnet

Gesamtschule in Nippes eröffnet

In Köln-Nippes ist am Mittwoch von NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann  eine Gesamtschule mit 120 Schülern in vier Klassen eröffnet worden. Die Ministerin verprach den Eltern die baldige Umwandlung in eine Ganztagsschule.

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Gesamtschule Nippes: Seit Montag im Dienst. (Foto: Schön)

„Wir werden alles tun, um den gesetzlichen Rahmen für die Umwandlung in eine Ganztagsschule zu schaffen“, versprach Kölns neue Regierungspräsidentin Gisela Walsken (SPD). Zusammen mit den Unterstützungswünschen der Landesbildungsministerin Sylvia Löhrmann war das wohl das schönste Geschenk zur Eröffnung der neuen Gesamtschule an der Brehmstraße in Nippes. Denn eine Ganztagsschule soll sie werden, das ist der größte Wunsch der Eltern. Sie haben mit ihrer Initiative „Genial“ die Gründung erst möglich gemacht. Der Rat hatte sie – gegen die Stimmen der CDU – im Vorjahr beschlossen. Doch der bisherige Regierungspräsident Peter Lindlar (CDU) hatte seine Zustimmung dazu verweigert.

Die Schule beginnt ihren Betrieb mit vier 5. Klassen. 120 Schülerinnen und Schüler waren mit ihren Eltern zur Eröffnungsfeier in die ehemalige Riehler Hauptschule gekommen. Eltern und Lehrer hatten die Räume in den Sommerferien wieder instand gebracht. Allerdings steht schon in wenigen Jahren ein Umzug bevor: In Longerich soll – so hat es der Schulausschuss am Montag beschlossen – die Gesamtschule ihr endgültiges Zuhause finden. Das 43-Millionen-Projekt wird dann 900 Schüler als weiterführende Schule dienen. Außerdem ist es eine "inklusive" Schule, in der schon jetzt vier Kinder mit Behinderung in den Unterricht integriert werden. Es ist die achte Gesamtschule in Köln, die erste wurde 1972 in Rodenkirchen eröffnet, die bislang letzte war 1981 die Katharina-Henoth-Gesamtschule in Höhenberg.
Ein weiteres Geschenk brachte die vor einem Jahr gegründete Marie-Kahle-Gesamtschule aus Bonn. In ihrem „Schulkoffer“ hatten sie all das gesammelt, was aus ihrer Erfahrung in der Anfangszeit helfen kann: Trostpflaster, Nerven wie Drahtseile, Fitnessbecher oder eine Sicherheits-Checkliste. Am wichtigsten sicher die „Joker-Karte“: Bei möglichen Problemen stehen sie für Antworten bereit. Am Schluss der Eröffnungsfeier pflanzten Kinder, Lehrerkollegium, Regierungspräsidentin und Kölns Schuldezernentin Astrid Klein eine japanische Blütenkirsche.  

Quelle: Köln.de 31.08.2010

31.08.2010--Die „schnellste Gesamtschule Nordrhein-Westfalens“….

Nippes:
Die „schnellste Gesamtschule Nordrhein-Westfalens“ ist eröffnet

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Foto : Gemeinsam mit ihrem stellvertretenden Schulleiter Martin Nolte, Gisela Walsken und Kölns Schuldezernentin Agnes Klein pflanzte Schulleiterin Brigitte Gelderine heute als Zeichen des Neuanfangs eine japanische Blütenkirsche auf dem Schulhof.



Für 120 Schüler begann heute ihr die Schule an der neuen Gesamtschule in Köln-Nippes mit einem großen Begrüßungs- und Eröffnungsfest. Dabei kündigten Regierungspräsidentin Gisela Walsken und Sylvia Löhrmann, Bildungsministerin in NRW, an, auch den Ganztagsbetrieb in Nippes einführen zu wollen.


120 Schüler starten ab heute durch
„Die Schule ist eröffnet“, erklärte heute Regierungspräsidentin Gisela Walsken auf der Eröffnungsfeier der neuen Gesamtschule in Köln-Nippes. Für 120 Schüler begann dort heute der erste Schultag an einer weiterführenden Schule. Unter ihnen werden auch vier Kinder mit einer Behinderung den gemeinsamen Unterricht wahrnehmen. Gespannt warteten alle Schüler heute auf die Klasseneinteilung und musterten sich neugierig auf dem Schulhof. „Für euch beginnt heute ein neuer Lebensabschnitt mit spannenden, ereignisreichen, aber auch manchmal anstrengenden Tagen“, begrüßte Schulleiterin Brigitte Gelderine ihre neue Schülerschar. Zusammen mit neun weiteren Lehrern stellt sie ab sofort das Kollegium der Gesamtschule.

Gemeinsam mit ihrem stellvertretenden Schulleiter Martin Nolte, Gisela Walsken und Kölns Schuldezernentin Agnes Klein pflanzte Gelderine heute als Zeichen des Neuanfangs eine japanische Blütenkirsche auf dem Schulhof. „Ihr werdet wie dieser Kirschblütenbaum wachsen und blühen“, wandte sich Gerlderine an die 120 Schüler, die sich um den neuen Baum drängten.


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Foto: Erwartungsvoll versammelte sch heute die neue Schülerschar auf dem Schulhof der Gesamtschule Nippes


Ganztag soll kommen
Kölns Schulderzentin freute sich heute sichtlich, dass die „schnellste Gesamtschule Nordrhein-Westfalens“, so Klein, heute den Betrieb aufnehmen konnte. Schließlich hatte der Kölner Stadtrat erst im Dezember 2009 beschlossen, die Hauptschule in Nippes in eine Gesamtschule umzuformen. Danach ging alles recht schnell. Bereits im Januar gab die Bezirksregierung grünes Licht für die Umwandlung. Allerdings untersagte die damalige Bezirksregierung noch den von Köln gewünschten Ganztagsbetrieb. Umso glücklicher zeigte sich Kölns Schuldezerntin daher heute über die Zusagen der neuen Bezirkregierung. Sowohl Regierungspräsidentin Walsken, als auch die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann kündigten an, den Ganztagsbetrieb „zeitnah“, so Walsken, in Nippes einführen zu wollen. Agnes Klein hofft nun darauf, bereits in einem Jahr die Gesamtschule als gebundene Ganztagsschule verkünden zu können.

Da das Schulgebäude an der Brehmstraße für die Gesamtschule in einigen Jahren zu klein werden wird, plant die Stadt Köln derzeit bereits einen Umzug der Schule. Angedacht wird derzeit ein Umzug nach Köln-Longerich. Dort soll für 43 Millionen Euro ein modernes Schulgebäude entstehen. Wie Klein verkündete, seien die Planungen dazu nun auf den Weg gebracht und würden derzeit noch von der Politik diskutiert.
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Quelle: Cornelia Schlößer für report-k.de/ Kölns Internetzeitung 31.8.2010

12.02.2010--Mehr Anmeldungen als Plätze

Gesamtschule Nippes:
Mehr Anmeldungen als Plätze


Stadt informiert Eltern zeitnah, ob ihr Kind einen Platz bekommt oder nicht 12.2.2010

Die neue Gesamtschule in der Brehmstraße in Köln-Nippes ist gut angenommen worden. 151 Eltern haben ihre Kinder in der vierzügig eingerichteten Schule angemeldet.

Da die Aufnahmekapazität auf maximal 120 Schülerinnen und Schüler begrenzt ist, können nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden. Die Schulleitung trifft nach den gesetzlichen Vorgaben die Aufnahmeentscheidung aufgrund verschiedener Auswahlkriterien. So wird darauf geachtet, dass das Verhältnis von Mädchen und Jungen ausgewogen ist und dass Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Leistungsfähigkeit aufgenommen werden.

An alle Eltern wurden am 12. 2. Benachrichtigungen verschickt, ob ihr Kind aufgenommen werden kann oder nicht. So bleibt gewährleistet, dass von der Gesamtschule Nippes abgelehnte Kinder zeitnah an einer Schule einer anderen Schulform angemeldet werden können.

Gesamtschule Nippes: Bezirksregierung Köln verweigert Ganztagsbetrieb
OB Roters und Schuldezernentin Klein äußern ihr Unverständnis über den Umgang mit den Wünschen der Eltern

Die Bezirksregierung Köln hat am Donnerstag, 21. Januar 2010, nach Abstimmung mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung die dringend erwartete Genehmigung für die neue Gesamtschule in Köln- Nippes erteilt. Verweigert hat der Regierungspräsident jedoch die Genehmigung als Ganztagsschule.

Oberbürgermeister Jürgen Roters hatte bereits Schulministerin Barbara Sommer schriftlich gebeten, die Entscheidung zur Genehmigung der neuen Gesamtschule - als Ganztagsschule - zu forcieren.

Nach Auffassung von Oberbürgermeister Jürgen Roters und Schul- dezernentin Dr. Agnes Klein ist der Ganztag an einer Gesamtschule prägendes und unverzichtbares Element, um eine erfolgreiche Förderung in der heterogenen Schülerschaft zu erreichen. Darüber hinaus gestaltet sich die Umsetzung inklusiver Unterrichtskonzepte an Halbtagsschulen deutlich schwieriger. Die individuelle Förderung kann nicht in ausreichendem Maß rhythmisiert werden.

"Das Ministerium in Düsseldorf instrumentalisiert die Bezirksregierung, um die pädagogischen Erfolge der Gesamtschulen zu diffamieren," kommentiert Oberbürgermeister Jürgen Roters die Entscheidung zu der neuen Kölner Gesamtschule.

Der Rat der Stadt Köln hatte am 17. Dezember 2009 die Errichtung einer Gesamtschule als Ganztagsschule mit inklusivem Unterricht beschlossen. „Inklusiv" bedeutet, dass in der Schule alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von einer Behinderung, ihrer Herkunft oder sonstiger persönlicher Merkmale gemeinsam lernen. Jedes Kind soll dort die individuelle Förderung erhalten, die es benötigt, ohne an einen anderen Ort verwiesen zu werden.

OB Roters: Schule soll als Halbtagsschule starten - Stadt Köln will den Ganztagsbetrieb einklagen

Um den interessierten Eltern, die ihre Kinder an einer Gesamtschule anmelden möchten, dennoch mehr Gesamtschulplätze als bisher anbieten zu können, wird Oberbürgermeister Jürgen Roters den politischen Entscheidungsträgern vorschlagen, mit der Gesamtschule zunächst als Halbtagsschule zu beginnen. Die Stadt Köln wird die Genehmigung des Ganztagsbetriebs einklagen.

Die Eltern aller Viertklässlerinnen und Viertklässler erhalten mit dem Halbjahreszeugnis genaue Informationen zu der neuen Gesamtschule in Köln-Nippes und zum Anmeldeverfahren. Diese Informationen können ab dem 29. Januar auch beim Call-Center der Stadt Köln unter der Telefonnummer 0221 / 221-0 erfragt werden.

Der Beschluss des Rates der Stadt Köln basierte auf einer umfangreichen Bedarfsuntersuchung der Schulentwicklungsplanung, zu der auch die Befragung der Eltern aller Drittklässler gehörte, die Schuldezernentin Dr. Agnes Klein im Auftrag des Ausschusses für Schule und Weiterbildung der Stadt Köln hatte durchführen lassen.
Schuldezernentin Dr. Klein fordert vom Land, den Willen der Kölner Eltern ernst zu nehmen

Schuldezernentin Dr. Agnes Klein fordert vom Land, den Willen der Kölner Eltern ernst zu nehmen:
„Vor allem für Eltern, die ihr Kind an einer Gesamtschule anmelden wollen, ist die Ganztagsschule ein wichtiges oder sehr wichtiges Kriterium bei der Schulwahl, Umfrage: 77 Prozent. Mit einer Drei-Viertel-Mehrheit stehen die Eltern in Köln dem Gemeinsamen Unterricht, der gemeinsamen Beschulung behinderter und nicht behinderter Kinder, grundsätzlich positiv gegenüber. Den Eltern ist allerdings wichtig, dass die individuellen Förderbedingungen stimmen!“

Der Regierungspräsident hatte, nachdem die Stadt im Dezember den Antrag zur Errichtung der neuen Gesamtschule der Bezirksregierung Köln vorgelegt hatte, der Presse gegenüber deutlich gemacht, dass er den gemeinsamen Unterricht von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung zurückstellen möchte. Weiterhin sprach sich der Regierungspräsident gegen den Ganztagsbetrieb aus, er befürwortet einen Halbtagsbetrieb. Die Elternbefragung der Stadt Köln hatte jedoch ergeben, dass Elternwunsch ganz klar ein Ganztagsbetrieb an der neuen Gesamtschule ist.

Es gibt zahlreiche Gründe und Untersuchungen dazu, warum auch in Deutschland Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung die Chance erhalten sollten, gemeinsam aufzuwachsen und zu lernen:

  • Seit März 2009 ist Deutschland verpflichtet, ein „integratives Bildungssystem auf allen Ebenen" zu gewährleisten. So steht es in der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung, die seit dem 26. März 2009 auch in Deutschland gültig ist. Sie verpflichtet die Vertragsstaaten, Chancengleichheit zu ermöglichen und Diskriminierung zu verhindern.
  • Der Nachholbedarf im Bildungsbereich ist riesig. Denn während im europäischen Ausland zwischen 60 bis 100 Prozent (Norwegen und Italien) der Kinder und Jugendlichen mit Behinderung allgemeine Schulen besuchen, sind es im Bundesdurchschnitt und auch in NRW und Köln nur 15 bis 16 Prozent. Das frühe „Sortieren" der Kinder bedeutet aber keineswegs ein gutes Abschneiden bei internationalen Leistungsvergleichen.
  • Bereits im Juni 2007 hat der Kölner Rat beschlossen, die Plätze im Gemeinsamen Unterricht zu verdoppeln und damit eine stärkere Berücksichtigung der Elternwünsche zu ermöglichen. Das Schuldezernat hat seitdem erhebliche Anstrengungen unternommen, um weitere Schulen für den gemeinsamen Unterricht zu gewinnen. Parallel dazu beteiligt sich die Stadt Köln an dem Pilotprojekt des Landes mit zwei Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung.
  • 656 Kinder mit einer Behinderung besuchen zurzeit eine städtische Grundschule, aber nur für 247 von ihnen gibt es einen Platz an einer allgemeinen städtischen weiterführenden Schule. Nach dem vierten Schuljahr müssen daher die meisten dieser Grundschulkinder anschließend eine Förderschule besuchen. Wahlfreiheit gibt es für sie nicht. Seit 2007 hat sich damit die Zahl der Plätze im Gemeinsamen Unterricht um rund 40 Prozent erhöht, von einer Verdopplung ist man jedoch noch weit entfernt. Der Bedarf an Plätzen im gemeinsamen Unterricht, insbesondere an weiterführenden Schulen, ist daher weiterhin groß.
  • Im September 2009 hat der Rat ein Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik verabschiedet, welches das Ziel der Ausweitung des Gemeinsamen Unterrichts nochmals deutlich unterstreicht.
  • 72 Prozent der Eltern aller Kölner Drittklässler gaben bei einer Befragung durch die Stadt im September 2009 an, dass sie sich für ihr Kind einen Gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung gut oder sehr gut vorstellen können, wenn die Förderbedingungen für alle Kinder erfüllt sind. Bei den Eltern, die sich für ihr Kind einen Platz in einer Gesamtschule wünschen, liegt dieser Anteil sogar bei rund 80 Prozent.
Kölns Sozialdezernentin und die Behindertenbeauftragte: Aufgabe ist die deutliche Ausweitung des gemeinsamen Schulbesuchs von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung
Sozialdezernentin Marlis Bredehorst und die Behindertenbeauftragte der Stadt Köln, Marita Reinecke, betonen: "Aus behindertenpolitischer Sicht ist es unsere Aufgabe, darauf zu achten, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt am Leben in unserer Stadt teilnehmen können. Wichtiger Teil der gleichberechtigten Teilhabe ist die gemeinsame Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von einer Behinderung oder sonstigen Merkmalen," so die Dezernentin.

Doch was in den städtischen Kindertageseinrichtungen seit mehr als zehn Jahren selbstverständlich ist, höre für die meisten Kinder mit Behinderung mit dem Schuleintritt auf. "Die deutliche Ausweitung des gemeinsamen Schulbesuchs von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung und damit die Berücksichtigung des Elternwillens sehen wir daher als wichtige Aufgabe," ergänzt die Behindertenbeauftragte.

In einer Presseerklärung vom Oktober des letzten Jahres betonte auch NRW-Schulministerin Sommer die Notwendigkeit, ein Elternrecht auf Wahl des Förderortes zu etablieren und damit einen Paradigmenwechsel in Nordrhein-Westfalen einzuleiten.

"Es sollte daher selbstverständlich sein, dass der gemeinsame Unterricht von vornherein zum Konzept der neuen Gesamtschule gehört. Bereits von Anfang an müssen die räumlichen, sachlichen und personellen Voraussetzungen dafür geschaffen werden," so Dezernentin Bredehorst und die Behindertenbeauftragte.

"Die Stadt wird ihren Teil dazu leisten, die personelle Ausstattung jedoch ist Sache des Landes. Und welch besseres Signal kann eine neue Schule aussenden als dies: Bei uns ist jedes Kind willkommen, unabhängig von seiner Herkunft und unabhängig von einer Behinderung!"

Quelle: Bildung Köln 12.02.2010